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„Alle sind mit gemeint“ – Unsere Kommunikation prägt nicht nur unser Miteinander, sondern auch, wie wir die Welt sehen und erleben. 💯

Gendergerechte Sprache schafft ein positives Arbeitsklima, in dem Vielfalt, Inklusion und Wohlbefinden gefördert werden. Wenn sich alle Mitarbeitenden gleichermaßen respektiert und repräsentiert fühlen, trägt das zu einer harmonischen und produktiven Atmosphäre bei. Nur durch gegenseitigen Respekt können wir das volle Potenzial aller Menschen entfalten.
➡ So zeigen Untersuchungen, dass Mädchen sich eher männliche Berufe zutrauen, wenn nicht nur das generische Maskulinum verwendet wird. Das zeigt, wie viel Einfluss unsere Worte haben können und dass auch schon in der Kindheit.

Ein effektives Mittel, um geschlechtergerecht zu kommunizieren, ist die Doppelpunktschreibweise. Warum? Der Doppelpunkt wird von Screenreadern als kurze Pause vorgelesen, was Menschen mit Lese- oder Seheinschränkungen hilft, die Inhalte klar und verständlich aufzunehmen.
Im Gegensatz dazu können das Gendersternchen und das große „I“ den Lesefluss stören. Der Unterstrich wiederum birgt Probleme bei der Unterstreichung.
Alternativ zum Doppelpunkt können auch geschlechtsneutrale Formen eine inklusive Sprache unterstützen. Die Verwendung geschlechtsneutraler Wörter anstelle der Doppelpunktschreibweise ist eine optimale Lösung. Dadurch fühlen sich alle gleichermaßen angesprochen, ohne dass man automatisch an Männer oder Frauen denkt. Leider funktioniert diese Methode jedoch nicht für alle Wörter.

‼ Gendergerechte Sprache ist nicht nur für bestimmte Gruppen wichtig, sondern für uns alle.
Lasst uns gemeinsam die Macht der Sprache nutzen, um eine Arbeitsumgebung zu schaffen, die für alle Menschen offen und inklusiv ist.

credits Kim Gilges

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